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Kreative Übergangsklasse im Kinderkunstraum

 




Die Klasse 8/9 Üag war in diesem Schuljahr zum zweiten Mal als ganzjähriges Kooperationsprojekt „Kreativ(ist)Klasse“ im Kinderkunstraum auf AEG tätig. Die Schüler*innen wurden von Künstlerinnen und Künstlern aus der Region, wie Barbara Engelhard, Stefan Schwarzmann, Anke Hellmich und Inge Gutbrod, angeleitet. In diesem Projekt stand das künstlerische Schaffen im Vordergrund, die Jugendlichen lernten neue Techniken, Materialien und Werkzeuge kennen, um sich kreativ auszudrücken. Dabei verbesserten sie während des Gestaltens und in den Reflexionsphasen auch ihre Deutschkenntnisse.
Zu Beginn des Schuljahres marmorierte jede/r einen Einband für ein eigenes Skizzenbuch. Das Wort „marmorieren“ gehört seitdem in den Grundwortschatz der Übergangsklasse. Die Schüler*innen hatten großen Spaß beim Aussprachetraining!

Die Sprachenlerner*innen gestalteten ein Tape-Art- Bild, indem sie mit farbigem Tapeband geschickt Formen auf eine Holzplatte klebten. Es entstanden abstrakte Bilder, die an Opart erinnern, sowie Flamingos, Ansichten auf eine Stadt oder Landschaften.

Tape-Art: Schülerinnen arbeiten an einem Opartbild
Tape-Art: Schülerinnen arbeiten an einem Opartbild

Tape-Art: Ein Superwoman-Logo entsteht
Tape-Art: Ein Superwoman-Logo entsteht

Tape-Art: Das Flamingobild
Tape-Art: Das Flamingobild

Die Jugendlichen entwarfen witzige Comics und erfanden skurrile Geschichten und Minidialoge rund um sprechendes „Obst und Gemüse“. Zeitgleich lernte die Klasse alles zum Thema „Essen und Trinken“ im Deutschunterricht.

Comics: Panos arbeitet an seiner Geschichte
Comics: Panos arbeitet an seiner Geschichte


Comics: Obst im Schwimmbad
Comics: Obst im Schwimmbad

Comics: Banana Man
Comics: Banana Man

Ein größeres Projekt war schließlich der Lampenbau im Frühjahr. Es wurde eine Wandlampe aus Holz hergestellt und mit Plexiglas, Tapeart und Farbe gestaltet. Dabei stand die handwerkliche Arbeit im Vordergrund: abmessen, sägen, bohren, hämmern, abschleifen. Diese neuen Verben erlernten die Schüler*innen beim Lampenbau.

Der Lampenbau
Der Lampenbau

Die Lampen werden farblich gestaltet
Die Lampen werden farblich gestaltet

Eine Lampe ist schon fast fertig
Eine Lampe ist schon fast fertig

Das abschließende Thema im Sommer 2017 war die Graffitikunst. Zunächst gestaltete die Klasse im Kleinen „Graffitis to go“ auf Leinwand. Zum Thema „Tiere und Pflanzen“ erstellten die Schüler*innen mit dem Cutter Schablonen aus Karton. Mit der Sprühdose zauberten sie dann bunte Tierwelten auf ihre Leinwände.

Im Fablab auf AEG konnte die Klasse dann die Schablonen mit einer Laserschneidemaschine vergrößern lassen. Mit den vergrößerten Schablonen und echter Graffitifarbe aus der Dose gestaltete die Ü- Klasse die Graffitiwand in der Schule neu. Im Pausenhof kann man nun in eine Unterwasserwelt abtauchen oder im gleißenden Sonnenlicht eine Wüste durchwandern.

Die Graffitiwand: Unterwasserwelt
Die Graffitiwand: Unterwasserwelt

Die Graffitiwand: Wüstenlandschaft
Die Graffitiwand: Wüstenlandschaft

Zu verdanken hatten wir dieses außergewöhnliche Projekt dem Rotary Club Nürnberg Sebald, der die „Kreativ(ist)klasse“ nun schon im zweiten Jahr finanziell maßgeblich unterstützte.

Carolin Buinevicius, 27.05.2017

 

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Wo ist Faris?
Premiere mit thevo am 30. Januar 2017
an der Dr.-Theo-Schöller-Mittelschule



Die Deutschförderklasse 9/2 und die Übergangsklasse für Sprachanfänger*innen waren mit ihren Klassenleitungen Carolin Buinevicius und Stefan Roth Premierengäste. Die Neuproduktion von thevo ist ein besonderes Format. Eine große Bühne ist nicht erforderlich, es ist ein Klassenzimmerstück.

Während des Unterrichts klopft es an der Türe und ein Ermittler der Verfassungsschutzbehörde betritt den Raum. Verwirrung und Irritation der Schüler*innen sind spürbar und es dauert eine Weile, ehe klar wird, dass der Ermittler nicht „echt“ ist, aber sehr authentisch wirkt.

„Wo ist Faris?“ nimmt die Themen Rassismus, Angst vor Terroraschlägen und die Radikalisierung von Jugendlichen in den Fokus. Die Geschichte: Seit zwei Wochen ist Faris, ein 15-jähriger Deutscher, verschwunden. Die Polizei ist auf der Suche nach ihm und ermittelt. Er wird angenommen, dass sich Faris der radikalen Vereinigung „ Brüder der Gerechtigkeit“ angeschlossen hat und sich im Ausland befindet. In die Untersuchungen wird die gesamte Schule, an der Faris zuletzt für kurze Zeit war, einbezogen. Die Ermittler – Julie Gauthier vom französischen Dienst DCRI und der deutsche Beamte des Verfassungsschutzes Peter Mögglich gehen von Klassenzimmer zu Klassenzimmer und befragen die Schüler*innen.
Im ersten Teil bekommen die Schüler*innen einen Einblick in die Arbeit der beiden Ermittler, im zweiten Teil werden Sie Zeuge der Radikalisierung von Leon Karstein der sich später Faris nennt.

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Im dritten und letzten Teil haben die Schüler*innen die Möglichkeit, mittels direkten Eingreifens in das Theaterstück, das Verhalten von Leon bzw. Faris zu verändern.

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Mit der Methode Forumtheater werden die Zuschauer*innen zu Akteuren und setzen sich damit auf besondere Weise mit dem Thema auseinander. Die Möglichkeit direkt einzugreifen in das Geschehen macht es möglich ganz nah am Thema zu sein. Unter der Regie von Uwe Weber ist ein Stück entstanden, das ein sehr aktuelles Thema in den Mittelpunkt rückt. Dany Tollemer und Jörg Hunsdorfer sind so inszeniert, dass sie in ihren Rollen sehr authentisch wirken und die Zuschauer*innen berühren. Die Spannung ist über eine Stunde im Klassenzimmer spürbar. Die Texte sind anspruchsvoll und dennoch verständlich.

„Wo ist Faris“ ist ein starker Impuls zu einem Thema unserer Zeit und bietet eine sehr gute Grundlage im Unterricht weiter daran zu arbeiten.

siehe auch unter:

https://www.thevo.de/index.php?Faris Homepage von thevo

Radio Z - u.a. mit dem Sendebeitrag zur Premiere in unserer Schule (Live-Mitschnitte)

http://radio-z.net/de/programmkalender/gesellschaft-beitraege/kultur-beitraege/topic/247203-wo-ist-faris.html

Siglinde Schweizer, 04.02.2017

 

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Projekt Forschungsreise – ein Lesebuch

 



Im Lesebuch „Forschungsreise“ kommen jugendliche Flüchtlinge, Migrantinnen und Migranten zu Wort, die erst seit Kurzem in Nürnberg leben und in einer Übergangsklasse Deutsch lernen. Die Texte und Collagen der Klasse 8/9 Üa entstanden im Schuljahr 2014/15 auf einer inneren Forschungsreise zu den zentralen Fragen Jugendlicher, die sich im Übergang befinden. Im Übergang von ihrer Heimat zu einem neuen Land. Im Übergang von der Kindheit zum Erwachsenwerden. Im Übergang von gestern zu morgen.

Im Projekt „Forschungsreise“ beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8/9 Üa mit verschiedenen Aspekten ihrer Biografie und lernten dabei weiter fleißig Deutsch. Sie gestalteten Collagen und schrieben kreative Texte zu den Themen: Ich, Meine Heimat, Meine erste Zeit in Deutschland und Meine Zukunft.

Es entstanden faszinierende, berührende und poetische Texte, die einen tiefen Einblick in das Abenteuer Migration, in das Leben und Denken junger Menschen in Deutschland erlauben.

Die Collagen wurden im Rahmen der Nürnberger Schulkulturtage im Juni 2015 ausgestellt.

Collage von Karen Collage von Karen Barrera

Collage von Albiona Collage von Albiona Hasani

Collage von Raji Collage von Raji Pavalarajah

Dass aus den Werken ein ganzes Lesebuch entstehen konnte, ist der Stiftung „Nürnberg - Stadt des Friedens und der Menschenrechte“, der Sparkasse Nürnberg und den Schirmherren Arif Tasdelen (MdL) sowie Michael Brückner (MdL) zu verdanken.
Im Mai 2016 wurde das Lesebuch feierlich mit einer Lesung in der Stadtbibliothek Nürnberg veröffentlicht. Die Schüler/innen, die nun schon über ein Jahr in Deutschland leben, haben ihre Texte vor Publikum in beeindruckender Weise vorgetragen.

beteiligte Schülerinnen in der Stadtbibliothek Lesung in der Stadtbibliothek

beteiligte Schülerinnen und Schüler in der Stadtbibliothek Die beteiligten Schüler/innen

Frau Liberova, Herr Tasdelen, Herr Brückner Frau Liberova mit Herrn Tasdelen und Herrn Brückner

Mit diesem Lesebuch können Nürnberger Schülerinnen und Schüler einen Eindruck gewinnen, was es heißt, neu in einem Land zu sein, dessen Sprache man noch nicht spricht oder versteht, was es heißt, meist unfreiwilllig die Heimat, Freunde und Familie, eventuell sogar die Eltern zu verlassen, um in einem anderen Land zu leben. Einige wissen oft nicht einmal, ob und wie lange sie in Deutschland bleiben können. Im Sinne von Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage ist dieses Lesebuch ein Beitrag zu mehr Verständnis und Toleranz. Das bessere Kennenlernen des Gegenübers ist immer Grundlage und Voraussetzung für das Einüben von Toleranz. Das Lesebuch kommt an alle Nürnberger Schulen (im Sekundarbereich) und Schüler- Lesungen können jederzeit gebucht werden!

Hier eine Lese- Kostprobe aus dem Buch:

Neu in Deutschland
Ich bin neu in Deutschland und alleine mit meinem Bruder hier. Meine ersten Monate sind schwer, weil ich kein Deutsch verstehe. Ich kann nicht reden, kann nicht sagen, was ich brauche.
Ich denke immer: „Was soll ich machen?“ Ich denke immer an meine Familie. Und wenn ich in die Schule gehe: „Wie kann ich ein Asyl bekommen?“
Ich muss warten. Es ist wirklich hart.
Jetzt bin ich in einer anderen Welt mit anderen Leuten. Das ist gut für mich, aber alles Neue ist auch schwierig.
Ich kann nicht alles sagen - was „echt“ passiert ist.

Farah Almolazem (Syrien)

Carolin Buinevicius, 23.5.2016

 

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Winterreise ins Allgäu

 



Anfang März durften sich 13 Schüler und Schülerinnen aus unseren Übergangsklassen 8/9 Üag und 8/9 Üb besonders freuen: ein großzügiges Integrationsgeschenk des Allgäuer Vereins Schülerland e.V. führte sie für eine ganze Woche in das Allgäu. Dort durften sie zusammen mit anderen Schülern aus Zirndorfer Übergangsklassen einen Skikurs besuchen, Rodeln und Schneewandern gehen. Die meisten waren zum ersten Mal in den Bayrischen Alpen, viele sogar das erste Mal überhaupt in den Bergen und ein paar haben das erste Mal in ihrem Leben Schnee gesehen - und sich natürlich gleich in eine lustige Schneeballschlacht gestürzt, das Ganze sportlich und fair! Alle waren begeistert von der Möglichkeit an zwei Tagen Skifahren zu lernen und viele haben es dann auch auf der Piste den ganzen Weg bis ins Tal gemeistert.

Neben dem sportlichen Tagesprogramm auf dem meist sonnigen Berg, gab es auch interessante und außergewöhnliche Abende. So lernten wir an einem Abend die Menschen kennen, die hinter dem Verein Schülerland e.V. stehen. Die meisten arbeiten im Tourismusbereich und sind persönlich auch schon viel um die Welt gekommen. Sie wollten mit ihrem Willkommensgeschenk ein bisschen etwas von der Gastfreundlichkeit zurückgeben, die sie selbst auf ihren Reisen, zum Beispiel in Asien, erlebt haben. Unsere Schüler bedankten sich mit kleinen Texten über ihre ersten Erfahrungen im Schnee ebenfalls für die Allgäureise.

Auf einer nächtlichen Fackelwanderung sammelten sich alle mitten in der Natur rund um eine uralte Eiche. Dort durfte jeder seine größten Wünsche auf kleine Papiertüten schreiben, die dann mit Teelichtern zu einem „Pfad der Wünsche“ aufgestellt wurden. Ganz andächtig und ruhig liefen dann die Schüler einzeln diesen Pfad zurück, verweilten bei dem einen oder anderen Wunsch, ein bewegender und tiefer Moment.

Und so wird diese Reise bei vielen sicher zu einer schönen Erinnerung an die erste Zeit in Deutschland - wer weiß, welche Wünsche sich schon bald erfüllen?!

Carolin Buinevicius, 23.5.2016

Winterreise_1Winterreise_2Winterreise_3Winterreise_4

Nach der Reise haben sich die Schüler/innen überlegt, an was sie sich am besten erinnern:

Wenn ich mich an diese Woche erinnere, …
… denke ich an die nette und geduldige Skilehrerin und den Skilehrer.

… kann ich gar nicht glauben, dass ich mich das wirklich getraut habe: auf den Skiern fahren.

… denke ich an den Spieleabend mit der Frau mit den Holzlöffeln.

… denke ich an das Essen zusammen.

… erinnere ich mich an das Lustigsein in der Weltcuphütte.

… denke ich an die Sonne und den weißen Schnee, als wir mit den Schneeschuhen gelaufen sind.

… denke ich an den freundlichen Besitzer der Pension.

… denke ich an das erste Mal Seilbahn fahren.

… weiß ich wieder, dass ich ganz oben auf dem Berg in die eine Richtung nach Österreich und in die andere  zur Schweiz schauen konnte und irgendjemand gefragt hat „in welcher Richtung ist Afghanistan?“

… denke ich an ein paar nette Schüler, die ich aus der anderen Klasse kennengelernt habe.

… denke ich an den Spaß, den wir in unserem Zimmer gemacht haben.

… denke ich daran, dass ich es geschafft habe, fünf Tage ohne meine Familie zu sein.

… glaube ich, dass die Woche länger als fünf Tage gedauert hat.

… will ich nochmal hin.

…denke ich, dass man es denen die nicht dabei waren, gar nicht erklären kann.

… freue ich mich, dass ich hinfahren konnte und tut mir leid, dass meine Freunde nicht mitkonnten.

Margit Yesiltas, 23.5.2016

 

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Ganzjährige Kunstklasse im Kinderkunstraum

 


 

Die Klasse 8/9 Üag ist im Schuljahr 2015/16 für ein Pilotprojekt ausgewählt worden - sie durfte als ganzjährige Kunstklasse ein Jahr lang im Kinderkunstraum mit verschiedensten Künstlerinnen und Künstlern aus der Region künstlerisch arbeiten.
Das erste Werk war ein farblich gestaltetes Skizzenbuch, in das die Schüler im weiteren Projektverlauf ihre Skizzen zeichneten.


selbstgestaltete Skizzenbücher Die Skizzenbücher

Im Winter gestaltete die Klasse gemeinsam einen Jahreskalender 2016. Dafür stellte jeder eine Druckvorlage mit einem Monatsmotiv auf einer Linolplatte her. Im Anschluss druckte jeder 12 Lieblingsmotive als Kalenderblätter und mithilfe der Buchbindetechnik konnte ein richtiger Kalender entstehen.

Schüler drucken die KalenderblätterDie Schüler drucken die Kalenderblätter.


Kalenderblätter sind zum Trocknen aufgehängtDie Kalenderblätter sind zum Trocknen aufgehängt.

Zum Jahresthema der Schulkulturtage 2016 „Ausgesprochen“ zeichneten die Jugendlichen eigene Comics, die im Rahmen der Kulturtage im Juni ausgestellt wurden. Es entstanden dabei witzige, skurrile und ernstere Geschichten über sprechendes Obst und Gemüse.
Im zweiten Halbjahr gestaltete die Klasse Upcyclingobjekte: Handytaschen aus Tetrapak.
Ein größeres Projekt war schließlich der Lampenbau. Passend zum aktuellen Deutschthema „Wohnen“ wurde eine Wandlampe aus Holz hergestellt und mit Tapeart und Farbe gestaltet.

Schüler arbeitet an der WandlampeDaryush arbeitet mit der Bohrmaschine.

Die Klasse präsentiert die ferigen Wandlampen.Die Klasse präsentiert die fertigen Wandlampen.

Das abschließende Thema im Sommer 2016 war Graffiti- Art. Die Graffitiwand und weitere Orte in der Schule wurden dabei mit der Spraydose zum Thema Toleranz und Frieden gestaltet.
Das Beeindruckende an diesem Kunstprojekt war für alle Beteiligten, dass - unabhängig von den Sprachkenntnissen - alle Schüler/innen mitwirken konnten. Sie waren vom ersten Tag an begeistert und motiviert bei der Arbeit und auch die Schüler/innen, die erst während des Schuljahres neu in die Klasse kamen, konnten direkt einsteigen und mitarbeiten. Durch das kleinschrittige Vorgehen, die anschaulichen Lerntechniken und das Arbeiten in Kleingruppen sind alle stets zu einem tollen Ergebnis gekommen. So konnten im Laufe eines Schuljahres unzählige Werke entstehen. Ganz nebenbei hat die Klasse einen guten Fachwortschatz im Bereich Gestalten, Technik und Werken aufgebaut und auch sonst die Deutschkenntnisse aktiv angewendet, um nachzufragen oder sich gegenseitig zu helfen und zum Abschluss den Tag im Kinderkunstraum zu reflektieren.
Zu verdanken haben wir dieses außergewöhnliche Projekt dem Rotary Club Nürnberg Sebald, der den Kinderkunstraum in diesem Pilotprojekt finanziell maßgeblich unterstützt hat.

Carolin Buinevicius, 20.01.2016

 

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Berufsvorbereitung in der 7/8Übg

 


 

Wir hatten dieses Jahr wieder 4 tolle Tage, um uns auf das einwöchige Praktikum im Juni vorzubereiten.

Schnerr und Damla

Frage: Wie bekomme ich eine Praktikumsstelle?

 

Was wir genau gemacht haben? Lest die folgenden Interviews und ihr erfahrt mehr!

 

Interviewpartner

Carmela:

„Das ist Franjo und ich bin Carmela und ich interviewe Franjo zu unseren Workshops im Mai!“

“Worum ging es in den Workshops?“

 

 

 

Franjo:

„Um Berufsvorbereitung.“

Carmela:

„Was hast du Neues gelernt?“

 

Franjo:

„Wir haben viel über unsere Interessen und Fähigkeiten gelernt. Zudem suchten wir uns einen Beruf mit Hilfe des Berufeentdeckers aus und übten, wie wir uns in den Betrieben vorstellen können.“

Carmela:

„Wo habt ihr den Workshop gemacht?“

 

 

„Vielen Dank für das Interview Franjo.“

 

Franjo:

„In der Schule und einen Tag im Computerraum.“

 

Interviewpartner

 

Eva:

„Hallo Oliwia. Ich heiße Eva und ich will mit dir ein Interview machen!“

„Was hast du in den Workshops gelernt?“

 

 

Oliwia:

„Ich habe viel über meine Interessen und Fähigkeiten gelernt und wie ich ein Praktikum finde.“

Eva:

„Wer hat die Workshops gehalten?“

 

Oliwia:

„Frau Schnerr und Frau Damla von der AWO und Frau Schofer und Frau Wagenhäuser aus unserer Schule.“

Eva:

„Was hat dir gefallen?“

 

Oliwia:

„Mir hat gefallen, dass ich mehr über Berufe erfahren habe.“

Eva

„Was hast du dir für einen Beruf ausgesucht?“

 

 

„Vielen Dank für das Interview!“

 

Oliwia:

„Ich habe mir den Beruf der Kinderkrankenpflegerin ausgesucht.“

 

Hier noch ein paar Impressionen aus unserem Vorstellungstraining!

 

Wir üben: Sich bei einem Arbeitgeber vorstellen Wir üben: Vorstellungsgespräch

 

Und so hat uns der Workshop gefallen!

Auswertung des Wokshops in Papierform Auswertung

Wir freuen uns schon wieder auf das nächste Jahr!

Eure Stefanie Schnerr, Kathrin Schofer, Damla und Frau Wagenhäuser, 14.05.16

 

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Azubiday bei EDEKA im Hornschuch-Center Fürth

 




Am 15.12.2015 war es wieder soweit. Die Mitarbeiter unseres Kooperationspartners  EDEKA hatten wieder einen Nachmittag für interessierte Schüler organisiert.

Anhand von 8 Stationen konnten die Schüler rausfinden und erfahren, was ein_e Metzger_in  im Verkauf, ein_e Kauffrau_mann im Einzelhandel oder ein_e Frischespezialist_in bei Edeka so macht. Am Abend waren die Schüler, Lehrer und natürlich auch die Eltern zu einem Abendessen eingeladen, das die Schüler vorher selbst vorbereitet hatten.
Der Einsatz  und die Vorarbeit der Mitarbeiter hat sich gelohnt, einige der Schüler konnten sich am nächsten Tag vorstellen, eine Ausbildung zum Metzger zu machen.

Kerstin Schuster, 12.1.2016

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Besichtigung der Großküche im
Mittelfränkischen Blindenheim-Seniorenpflegeheim

 


Zur  Vorbereitung auf das Übungsprojekt besuchten die Klassen 8b und 8dfk  im Fachunterricht Soziales die Großküche des Seniorenpflegeheims.
Als wir im Seniorenheim ankamen, begrüßte uns im Foyer Herr Müller, der Küchenchef und führte die gespannten und neugierigen Schüler sogleich in die Großküche.

Zuerst zeigte Herr Müller die Spülstraße, wo das verschmutzte Geschirr mit einem Durchschub-Geschirrspüler gereinigt wird.  Danach durften sich die Schüler die Großküchengeräte genauer ansehen. So stellte Herr Müller u.a. das "Highlight" der Großküche vor: einen Convectomaten.  Das ist ein Heißluftdämpfer, bzw. Kombidämpfer mit Dampf und Heißluft und kann für ziemlich alle Garmachungsmethoden eingesetzt werden. Besonders begeistert waren die Schüler von der riesigen Kippbratpfanne, die natürlich nicht vergleichbar ist mit einer herkömmlichen Haushaltsbratpfanne. Die Schüler stellten erstaunt fest, dass so ziemlich alle Küchen- und Arbeitsgeräte wesentlich größer sind als die, die man von zuhause her kennt.

Nach der anschaulichen Führung beantwortete Herr Müller geduldig und ausführlich die Fragen der Schüler, die zuvor im Unterricht Soziales zu einem Fragenkatalog zusammengefasst worden sind. So wurde unter anderem gefragt, für welche Anzahl von Personen täglich gekocht werden muss, wie ein Wochenspeiseplan erstellt wird oder welche Aufgaben die Küchenleitung hat.

Im Hinblick auf das bevorstehende Übungsprojekt stellten  die Schüler auch Fragen bzgl. der Ernährung von älteren Menschen. So erklärte Herr Müller beispielsweise den Unterschied zwischen Vollkost und einer leichten Vollkost,  oder welche Anforderungen ein Speiseplan für Senioren erfüllen muss. Besonders toll fanden die Schüler, dass sich die Bewohner an ihrem Geburtstag ein Wunschgericht aussuchen dürfen und dieser Wunsch auch immer erfüllt wird.

Nach 1 1/2 Stunden, ziemlich hungrig von so viel Input über Lebensmittel und Essen, aber gestärkt mit viel neuem Wissen, machten wir uns wieder auf den Weg zurück zur Schule.

Vielen herzlichen Dank, Herr Müller, für diesen besonders eindrucksvollen Einblick in Ihr Arbeitsgebiet!

Marion Stelzig, 05.05.2016

Grosskueche_Seniorenheim_Arbeitszentrum_KochenGrosskueche_Seniorenheim_Blick_in_die_GrosskuecheGrosskueche_Seniorenheim_ConvectomatGrosskueche_Seniorenheim_Kippbratpfanne

 

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„Unser Dürer-Buch – ein Künstler unserer Region“
Anerkennungspreis bei Schulwettbewerb „Unsere Metropolregion“

 


 

Anlässlich ihres 10. Geburtstages hat die Metropolregion Nürnberg alle Schulen eingeladen, sich am Schulwettbewerb „Unsere Metropolregion“ zu beteiligen. Wettbewerbspaten sind die Regierungspräsidenten Dr. Thomas Bauer (Mittelfranken) und Wilhelm Wenning (Oberfranken).

Insgesamt gab es 18 verschiedene Einreichungen. Neben elf Beiträgen aus Oberfranken und einem Beitrag aus der Oberpfalz gehörte unser Beitrag zu einem der sechs Einreichungen aus Mittelfranken.

Wir, eine Kunstklasse der siebten Jahrgangsstufe der Dr.-Theo-Schöller-Schule gewannen mit unserem eingereichten Projekt einen Anerkennungspreis. Dieser beinhaltet ein Preisgeld von 100 Euro und einen Klassenausflug in einen der zehn Naturparks der Metropolregion Nürnberg.

Im Rahmen unseres Kunstunterrichts haben wir uns mit dem Künstler Albrecht Dürer und dessen Schaffenszeit, der Renaissance, auseinandergesetzt. Wichtig war hierbei die Vernetzung der zwei im Lehrplan verankerten Handlungsfelder „Betrachten“ und „Gestalten“. Die räumliche Lage der Schule wurde genutzt, auch außerschulische Lernorte zu besuchen und die Heimatstadt Dürers einzubeziehen. Für uns wurde die Prägung der Stadt bis in die heutige Zeit erkennbar und erlebbar. Ausgehend von der Werkbetrachtung haben wir zahlreiche praktische Arbeiten wie Collagen, kreatives Schreiben und Naturzeichnungen. Unser eingereichtes Album „Unser Dürer-Buch – ein Künstler unserer Region“ dokumentiert die Ergebnisse unseres fächerübergreifenden Lern-und Schaffensprozesses.

Am 18. Dezember 2015 übergab uns Nürnbergs Schul-Bürgermeister, Dr. Klemens Gsell, den Anerkennungspreis. Die Übergabe fand im Schöllers-Bistro in gemütlicher Runde statt. Nach einem Grußwort und der Übergabe des Anerkennungspreises seitens des Schulbürgermeisters stellten wir Schüler und Schülerinnen unser Dürer-Buch nochmals vor. Die Projektleiterin, Leonie Brenner, hatte ein Interview mit Schülern und Schülerinnen vorbereitet, die den Arbeitsprozess erlebbar machten. Unsere Rektorin Siglinde Schweizer freute sich sehr über den Preis, beglückwünschte uns und bedankte sich bei Dr. Klemens Gsell für die Zeit, die er sich für uns nahm. Im Anschluss  konnten wir bei Punsch und Plätzchen noch mit Dr. Klemens Gsell ins Gespräch kommen.

Leonie Brenner, 29.12.15

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Besuch des Neuen Museums – Alles rund um Design

 


 

Im Rahmen des Kunstunterrichts besuchten die Klassen 8a, 8dfk und 8g am 13.11.2015 das Neue Museum in Nürnberg. Da wir in den kommenden Wochen zum Thema Design im Unterricht arbeiten möchten, betrachteten wir in diesem Kunstmuseum Arbeiten von verschiedenen Designern. So sahen wir Vasen, Lampen, Stühle und vieles mehr.

Im Dezember werden wir selbst Vasen aus Beton gießen und so konnten wir uns Inspirationen und Eindrücke in diesem Museum für unsere eigene praktische Arbeit holen.

Klassen 8a, 8dfk, 8g, 27.11.15

Neues_Museum1Neues_Museum2Neues_Museum3Neues_Museum4Neues_Museum5Neues_Museum6Neues_Museum7Neues_Museum8

 
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