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Winterreise ins Allgäu

 



Anfang März durften sich 13 Schüler und Schülerinnen aus unseren Übergangsklassen 8/9 Üag und 8/9 Üb besonders freuen: ein großzügiges Integrationsgeschenk des Allgäuer Vereins Schülerland e.V. führte sie für eine ganze Woche in das Allgäu. Dort durften sie zusammen mit anderen Schülern aus Zirndorfer Übergangsklassen einen Skikurs besuchen, Rodeln und Schneewandern gehen. Die meisten waren zum ersten Mal in den Bayrischen Alpen, viele sogar das erste Mal überhaupt in den Bergen und ein paar haben das erste Mal in ihrem Leben Schnee gesehen - und sich natürlich gleich in eine lustige Schneeballschlacht gestürzt, das Ganze sportlich und fair! Alle waren begeistert von der Möglichkeit an zwei Tagen Skifahren zu lernen und viele haben es dann auch auf der Piste den ganzen Weg bis ins Tal gemeistert.

Neben dem sportlichen Tagesprogramm auf dem meist sonnigen Berg, gab es auch interessante und außergewöhnliche Abende. So lernten wir an einem Abend die Menschen kennen, die hinter dem Verein Schülerland e.V. stehen. Die meisten arbeiten im Tourismusbereich und sind persönlich auch schon viel um die Welt gekommen. Sie wollten mit ihrem Willkommensgeschenk ein bisschen etwas von der Gastfreundlichkeit zurückgeben, die sie selbst auf ihren Reisen, zum Beispiel in Asien, erlebt haben. Unsere Schüler bedankten sich mit kleinen Texten über ihre ersten Erfahrungen im Schnee ebenfalls für die Allgäureise.

Auf einer nächtlichen Fackelwanderung sammelten sich alle mitten in der Natur rund um eine uralte Eiche. Dort durfte jeder seine größten Wünsche auf kleine Papiertüten schreiben, die dann mit Teelichtern zu einem „Pfad der Wünsche“ aufgestellt wurden. Ganz andächtig und ruhig liefen dann die Schüler einzeln diesen Pfad zurück, verweilten bei dem einen oder anderen Wunsch, ein bewegender und tiefer Moment.

Und so wird diese Reise bei vielen sicher zu einer schönen Erinnerung an die erste Zeit in Deutschland - wer weiß, welche Wünsche sich schon bald erfüllen?!

Carolin Buinevicius, 23.5.2016

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Nach der Reise haben sich die Schüler/innen überlegt, an was sie sich am besten erinnern:

Wenn ich mich an diese Woche erinnere, …
… denke ich an die nette und geduldige Skilehrerin und den Skilehrer.

… kann ich gar nicht glauben, dass ich mich das wirklich getraut habe: auf den Skiern fahren.

… denke ich an den Spieleabend mit der Frau mit den Holzlöffeln.

… denke ich an das Essen zusammen.

… erinnere ich mich an das Lustigsein in der Weltcuphütte.

… denke ich an die Sonne und den weißen Schnee, als wir mit den Schneeschuhen gelaufen sind.

… denke ich an den freundlichen Besitzer der Pension.

… denke ich an das erste Mal Seilbahn fahren.

… weiß ich wieder, dass ich ganz oben auf dem Berg in die eine Richtung nach Österreich und in die andere  zur Schweiz schauen konnte und irgendjemand gefragt hat „in welcher Richtung ist Afghanistan?“

… denke ich an ein paar nette Schüler, die ich aus der anderen Klasse kennengelernt habe.

… denke ich an den Spaß, den wir in unserem Zimmer gemacht haben.

… denke ich daran, dass ich es geschafft habe, fünf Tage ohne meine Familie zu sein.

… glaube ich, dass die Woche länger als fünf Tage gedauert hat.

… will ich nochmal hin.

…denke ich, dass man es denen die nicht dabei waren, gar nicht erklären kann.

… freue ich mich, dass ich hinfahren konnte und tut mir leid, dass meine Freunde nicht mitkonnten.

Margit Yesiltas, 23.5.2016